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bastelbiene
Profistempelhuhn


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Alter: 47
Anmeldungsdatum: 06.12.2007
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Verfasst am:
08 Dez 2009 6:56 Das achte Türchen vom Adventskalender |
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Guten Morgen ihr Hühner! Heute habe ich das achte Türchen vom Adventskalender geöffnet ... es gibt ein wenig mehr zu lesen. Ich hoffe, dass ich euch mit dem Gedicht einen kleinen Moment Ruhe und auch etwas Freude in den Tag bringen kann.
Weihnachtszeit
Draußen schneit' s, es ist so weit,
begonnen hat die Weihnachtszeit.
Der Opa holt vom Abstellraum
den Weihnachtsschmuck und schmückt den Baum.
Sein Enkel hilft, so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Zum Schluß die Lämpchen dran noch schnell,
den Stecker rein, schon strahlt es hell.
Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Die Kerzen waren da noch echt,
aus Wachs mit Docht, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
"Echte Kerzen an dem Baum???"
Die Zeit jedoch bleibt niemals steh' n
und fünfzig weit' re Jahr' vergeh 'n.
Der Enkel - längst erwachsen schon -
hat heute selbst ' nen Enkelsohn.
Und wieder schneit' s zur Weihnachtszeit.
Ja wieder mal ist es so weit.
Der Opa holt vom Abstellraum
wie jedes Jahr den Plastikbaum.
Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Der Christbaumschmuck wird angebracht.
Schon strahlt der Plastikbaum voll Pracht.
Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da war der Weihnachtsbaum noch echt,
frisch aus dem Wald, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
"Im Wohnzimmer ' nen echten Baum???"
Die Zeit bleibt doch auch jetzt nicht steh 'n
und nochmal fünfzig Jahr' vergeh 'n.
Der Enkel - längst erwachsen schon -
hat wiederum ' nen Enkelsohn.
Und schneit' s auch draußen noch so sehr,
das Weihnachtsfest, das gibt's nicht mehr.
Man holt nichts mehr vom Abstellraum
und hat auch keinen Weihnachtsbaum.
Der Enkel denkt auch nicht daran,
hat nie gehört vom Weihnachtsmann.
Auch vieles andre gibt's nicht mehr.
Die ganze Welt wirkt ziemlich leer.
Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da feierte man wirklich echt
ein Fest mit Baum, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum
und fragt erstaunt: "Was ist ein Baum???"
Und jetzt würde ich mich interessieren, welche schöne Kindheitserinnerung ihr an Weihnachten habt? Erzählt doch mal ...
_________________ Gaaaanz liebe Grüße von Sabine
hier findet ihr meine Vorlieben
Ich stehe in der Adressenliste
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Phantasiana
Shophuhn


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Alter: 42
Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 260
Wohnort: Westerholt

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Verfasst am:
08 Dez 2009 7:08 (Kein Titel) |
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Hallo Sabine,
das Gedicht ist ja klasse!!!
Bei uns zu hause gab es immer einen echten Baum mit Bienenwachskerzen, der wurde am 23.Dezember vom Markt geholt und genauestens von meinem Vater begutachtet, ob er schön gewachsen war. Neben dem Baum stand ein großer Eimer Wasser und die Kerzen durften nie unbeaufsichtigt brennen. Man mußte genau darauf achten wohin man das Lametta hängt, damit es kein Feuer fing.
Das ganze Wohnzimmer duftete nach Bienenwachs, hm herrlich!
Ich denke oft wehleidig daran zurück, wenn ich diese künstlichen Bäume mit blinkenden Lichtern sehe. Leider können mein Göttergatte und ich uns nicht einigen (ihm sind echte Kerzen zu gefährlich) und daher verzichte ich auf einen Weihnachtsbaum wie jedes Jahr...
Liebe Grüße
Christiana
_________________ Viele Grüße und schöne Bastelzeit
Christiana / Phantasiana
Mein Partnerhühnchen ist Maybe29
www.phantasiana.de/shop
ich blogge jetzt auch: www.phantasianascrap.blogspot.com
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sanny
Gast
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Verfasst am:
08 Dez 2009 7:29 (Kein Titel) |
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oh weh, oh weh...hoffentlich kommt es net soweit.
wir haben jedes jahr einen echten baum mit lichterkette.
mit echten kerzen ist mir das mit den kids einfach zu gefährlich.
wir machen es genau so, wie in meiner kindheit.
der baum wird morgens gemeinsam geschmückt,wir backen vielleicht noch ein paar kekse, spielen ein spiel und nehmen uns ganz viel zeit füreinander, dann geht es zur frühen christmette (17h für die kleinen)
und wenn wir zurückkommen liegen wie von zauberhand die geschenke unter dem baum.
dann wird gesungen und die sachen werden ausgepackt und DANACH wird gegessen,...ganz in ruhe.
diese kleinigkeit ist anders als früher, da wurde erst gegessen und dann ausgepackt, aber das war eine quälerei.
dieses jahr möchte ich gerne einen baum im topf haben, da ich endlich die möglichkeit habe den nachach x-mas einzupflanzen.
allerdings läuft das ganze auch nur so entspannt ab, wenn mein mann nicht zum dienst muss, denn dann blaibt alles an mir alleine hängen und es kommt schon mal stress auf.
dann schmücken wir den baum auch schon mal ein paar tage früher, damit wir das alle zusammen machen können.
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Stempelfrosch
Stallwache

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.04.2008
Beiträge: 8915
Wohnort: Nordhessen

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Verfasst am:
08 Dez 2009 7:58 (Kein Titel) |
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trabi
Stempelküken

Geschlecht: 
Alter: 36
Anmeldungsdatum: 30.03.2009
Beiträge: 1039
Wohnort: Schwarzwald/Kreis Freudenstadt

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Verfasst am:
08 Dez 2009 7:59 (Kein Titel) |
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Ulrike Berlin
Stempelei


Geschlecht: 
Alter: 38
Anmeldungsdatum: 19.01.2008
Beiträge: 213
Wohnort: Berlin

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Verfasst am:
08 Dez 2009 8:25 (Kein Titel) |
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ja, damals ..... als ich noch klein und unschuldig war ... und an das Christkind glaubte *seuftz*
Also den Weihnachtsmann kenne ich auch erst aus dem Fernsehen oder vom Weihnachtsmarkt; bei uns brachte das Christkind die Geschenke. Wir Kinder mussten immer im Zimmer warten, wobei wir schon früh erkannt hatten, dass Mama und Papa ja eigentlich die Geschenke kaufen und unter den Baum legen *kicher* Das hat aber die schöne Weihnachtsstimmung nicht gestört und wir haben gerne mitgespielt.
Heute ist es so, dass ich den Baum (wir haben in Plastik investiert, da ich keinen lebenden Baum für ein kurzes Fest opfern mag - da tut mir der arme Baum leid, der nur dafür gefällt wird) bereits am 1. Advent aufstelle, die Lichterketten anbringe und dann den Kindern das Feld - bzw. den Baum - überlasse. Sie schmücken ihn dann selber und sind ganz stolz, wenn alle Kugeln am Baum hängen. Bis zum letzten Jahr hingen die Kugeln dann auf Kinderhöhe und ausschließlich auf einer Seite des Baumes; ich habe dann immer in einer Nacht-Und-Nebel-Aktion den Baum etwas umgeschmückt. Dieses Jahr haben die Kinder die Kugeln, Sterne, Herzen und Figuren über den ganzen Baum verteilt.
Und Abends sitzen wir dann beim Abendessen zusammen und bewundern den schönen Baum.
Hach, die Adventszeit ist doch sehr schön Leider bin ich die einzige Christin in der Familie, so dass wir nicht zur Messe gehen *seuftz*
Rike
P.S. die Geschenke bringt der Weihnachtsmann jedes Jahr - dummerweise ist der Opa da immer Bier kaufen, so dass er leider nie den Weihnachtsmann persönlich trifft *lach*
_________________ Es ist unsinnig mit Männern zu streiten, sie haben ja eh immer unrecht!
Mein Partnerhuhn ist trabi
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Mariann
Stempelhuhn


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Alter: 57
Anmeldungsdatum: 25.09.2007
Beiträge: 3633
Wohnort: Bayern

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Verfasst am:
08 Dez 2009 9:13 (Kein Titel) |
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Vielen Dank für das wunderschöne aber nachdenklich machende Weihnachtsgedicht.
Es ist so viel wahres dabei!
Bei uns wird der echte Baum schon 2 Tage vorher aufgestellt und geschmückt und es sind keine echten Kerzen drauf. Bin eine richtige Weihnachtsromantikerin und möchte die Kerzen fast immer brennen haben und nicht jedesmal Angst haben müssen.
Meine Kinder haben es immer sehr schön gefunden, viel Heimlichkeit und wenn der Baum geschmückt war (damals am Vorabend), durften sie erst am Heilig Abend wieder ins Wohnzimmer. Diese strahlenden Blicke waren das schönste Geschenk für mich.
Heute noch ist Weihnachten für sie ein Familienfest und ich merke das sie es lieben und die Romantik behalten haben!
_________________ Liebe Grüsse
Maria
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kitty78
Profistempelhuhn

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Verfasst am:
08 Dez 2009 10:06 (Kein Titel) |
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lillibelle
Profistempelhuhn


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Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 5694
Wohnort: Niederrhein

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Verfasst am:
08 Dez 2009 10:55 (Kein Titel) |
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Hallo Biene, Dein Gedicht regt wirklich zum Nachdenken an aber ich denke mal, dass unsere Kinder Weihnachten immer so toll fanden, dass sie die Tradition aufrecht erhalten werden.
Weihnachten war für mich als Kind einer der Höhepunkte im Jahr und ich habe tolle Erinnerungen daran.
Am 24.12. vormittags haben unser Vater, meine Schwester und ich den echten Baum noch in den ersten Jahren mit echten Kerzen geschmückt, später bekam er eine Lichterkette und als die Enkel da waren, wurde ein künstlicher Baum angeschafft, der jetzt wieder abgeschafft wurde.
Das fanden meine Schwester und ich doof und als unsere Kinder dann da waren, haben wir jeweils die Tradition aufrechterhalten und echten Baum und echte Kerzen verwendet. Natürlich muss man peinlichst darauf achten, dass die Kerzenhalter sicher angebracht werden und die Kerzen dürfen nur unter Aufsicht brennen. Als meine Tochter klein war, habe ich auch kein Lametta und keine Weihnachtsbaumkugeln verwendet, sondern kleine Holz- und Filzfiguren, Kienäpfel, Strohsterne etc. so nach und nach gesammelt und nicht nur den Baum, sondern auch Gestecke, Lichergirlande und Weihnachtskranz damit geschmückt. Das halte ich noch heute so, obwohl ich Lametta und Glanzkugeln nicht mehr so kitschig finde wie früher.
Eine weitere Tradition war, dass meine Eltern am Heilig Abend unsere alte Puppenstube aus dem Keller holten(noch von meiner Oma, deren Vater Tischlermeister war und diese selbst fertigte). Besagte Puppenstube hatte jedes Jahr etwas Neues hinzubekommen: mal elektrisch Licht, mal neue Badmöbel, mal neu tapeziert oder neue Gardinen. Nach Silvester, wenn die Lust, damit zu spielen abflaute, wurde sie wieder in den Keller geräumt. Wir durfte Heilig Abend immer lange damit spielen.
Traditionell war auch immer der Gang in die Kirche zum Gottesdienst. Als Kinder haben wir am Krippenspiel meistens selber mitgewirkt. Es wurde jedes Jahr neu inszeniert. Ich kann mich noch an ein Jahr erinnern, in dem es modern aufgeführt wurde und ich Reporter war. Danach meinte ich, ich müsse Schauspielerin werden aber es ist gut so, dass das im Sande verlief. Ich wäre eine lausige Schauspielerin geworden, denn ich hasse es, Texte auswändig zu lernen, ich improvisiere lieber. Später habe ich auf der Empore gestanden und im Kirchenchor mitgesungen, zusammen mit meiner Freundin zwischen den ganzen Rentnern, denn dem Chor mangelte es absolut an Nachwuchs . Was uns da geritten hat, weiß ich bis heute noch nicht aber irgendwie habe ich es in schöner Erinnerung. Am letzten Sonntag habe ich erfahren, dass unser alter Chorleiter nun mit 99 Jahren verstorben ist.
Der Weihnachtsmann hatte die Geschenke bereits gebracht, wenn wir aus der Kirche zurückkamen aber bei meinen katholischen Freundinnen brachte sie immer das Christkind. Da gab es im Teenageralter schon erste Diskussionen.
Bei uns gab es traditionell Kartoffelsalat und Würstchen aber meine Schwester und ich bekamen etwas anderes. Wir mögen beides heute noch nicht.
An den Weihnachtsfeiertagen gab es natürlich großes Festessen mit Pute, Ente, Gans oder Kaninchen und mehreren Beilgen. Dann kam die ganze Familie zusammen, also mit Omas und Opas. Das haben wir so beibehalten, nur dass niemand hier herkommt, weil ich zu weit weg wohne. Also fahren wir Weihnachten wieder ins Anhaltische, dieses Jahr zu meiner Schwester nach Wittenberg und ich freue mich schon darauf.
_________________ Liebe Hühner- Grüße von der Niederrheinischen Käsegrenze, Gabi 
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Stampmaniac
Stempelhuhn


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Beiträge: 4807
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Verfasst am:
08 Dez 2009 13:21 (Kein Titel) |
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Das erste, was mir einfällt, ist, dass meine Mom (das Christkind) unseren Baum immer erst am 23. aufstellte und das Wohnzimmer schmückte, wenn mein Bruder und ich schliefen.
Am nächsten Morgen war dann das Zimmer abgeschlossen, die Rollos waren runter (wir haben ein 550 Jahre altes Fachwerkhaus, das gibt´s keine Rolladen...) und die Schlüssellöcher waren zugeklebt *spinks*
Wir hatten die Möglichkeit, in alle anderen Räume trotzdem zu gelangen, gefrühstückt und mittag gegessen wurde dann provisorisch in Papa´s Büro.
Am Nachmittag ging es dann um 16 Uhr in die Kinderchristmette und danach war dann auf wundersame Weise die Tür auf, die Lichterketten und Kerzen waren an und es lagen tonnenweise (der liebe Opa war sehr großzügig...) Geschenke unterm Baum. Die Spannung war auch immer groß, in welcher Farbe unser Weihnachtsbaum geschmückt war, denn meine Mutter dachte sich jedes Jahr was neues aus. Da gab´s die abenteuerlichsten Farbcombis. Und irgendwie sah´s immer geschmackvoll aus.
Ich frag mich immer noch, wie meine Mom das alles geschafft hat und ob sie überhaupt geschlafen hat, denn wir hatten über 30 Jahre lang eine Gärtnerei, die viel Arbeit machte...
Ach ja, und Rolf und seine Freunde (wir warten auf Weihnachten) und im TV "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gehören unweigerlich zu Weihnachten.
_________________ Liebe Grüße
von Steffi
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mobolilu
Gast
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Verfasst am:
08 Dez 2009 15:35 (Kein Titel) |
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Zuersteinmal - danke für das schöne Gedicht- es regt wirklich zum nachdenken und reflektieren an !
Bei uns hat auch das Christkind die Geschenke gebracht und das Wohnzimmer war den ganzen Heiligabend abgeschlossen. Mein Vater hate dann immer den Baum geschmückt und meine Mutter war von morgends bis abends in der Küche und hat Karpfen zubereitet- Ich mochte den nicht und bekam dann panierte Schweinswürstchen (die esse ich bis heute noch nur an Heiligabend). Am Abend dann gingen wir alle in unsere ZImmer und haben uns schön angezogen- mein Vater trug immer seinen Hochzeitsanzug mit der silbernen Kravatte- es war sehr feierlich und dann - kam nach dem Klingeln die Einbescherung mit dem brennenden Baum mit viel Lametta- Ich denke gerne n die Zeit zurück- Eines Tages entdeckten mein Burder und ich , dass in der Vorweihnachtszeit immer auf dem Schlafzimmerschrank meiner Eltern Berge unter weissen Bettlaken waren , die auch langsam immer größer wurden. Als meine Eltern dann eines Tages abends wegwaren sind wir irgendwie da hochgekrabbelt und haben eine tolle Ritteburg darunter entdeckt. Wir haben natürlich sofort damit gespielt und sie dann wieder da oben verstaut. An Heilgabend dann freuten wir uns aber so sehr darüber, dass meine Eltern nichts merkten. Erst vor ein paar Jahren habe ich meine Mutter aufgeklärt, dass wir ab dem Tag wussten, dass es nicht das Christkind ist, welches die Geschenke bringt. Sie hat sehr gestaunt. Ich habe leider keine KInder und feier Weihnachten mit meiner Mutter- aber in der alten Tradition mit Karpfen, Schweinswürstel Sauerkraut und Kartoffeln und einer wunderbaren Karpfensuppe.
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STEMPELSCHNEGGE
Stallwache


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Anmeldungsdatum: 01.05.2007
Beiträge: 4576
Wohnort: bei Garbsen

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Verfasst am:
08 Dez 2009 19:09 (Kein Titel) |
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boy56
Stempelküken

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 07.08.2009
Beiträge: 1277
Wohnort: im schönen Sauerland

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Verfasst am:
08 Dez 2009 22:06 (Kein Titel) |
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Ein sehr, sehr schönes Gedicht.
Gut, dass ich die Zeit ohne Weihnachten nicht mitmachen muß.
Aber alles ist ja eine Gewohnheitssache.
Für mich war und ist Weihnachten das schönste Fest des Jahres. Als ich noch Kind war, wurde der Baum am 24ten aufgestellt und mit echten Kerzen geschmückt. Nachmittags sind wir Kinder in die Kirche gegangen, danach wurde zu Abend gegessen (Sauerkraut,Würstchen und Kartoffelpürree). Danach haben wir uns umgezogen und gewartet bis das Glöckchen zur Bescherung läutete. Als meine Ma mit uns Kindern (alles Jugendliche mittlerweile) alleine war, haben wir die echten Kerzen gegen eine Lichterkette ausgetauscht. Wir fanden es bedeutend besser, da man viel mehr von dem beleuchteten Baum hatte.
Heute, mit meiner Familie hat sich nicht viel geändert. Der Baum, immer noch mit Lichterketten, wird allerdings schon am 23ten aufgestellt. Am 24ten gibt es erst eine kleine Geburtstagfeier. Nach dem Abendessen spielt unsere Tochter einige Weihnachtslieder auf der Querflöte und danach ist dann Bescherung.
_________________ liebe Grüße Sonja
Ich lebe jetzt und hier.
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bastelbiene
Profistempelhuhn


Geschlecht: 
Alter: 47
Anmeldungsdatum: 06.12.2007
Beiträge: 9830
Wohnort: ganz oben in nrw

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Verfasst am:
09 Dez 2009 18:46 (Kein Titel) |
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